Julius & Barbara

Ein rheinischer Familienbriefwechsel
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts

Herausgegeben von Stefan Dumont

Die Briefe

Die hier nach und nach edierte Briefsammlung (in Privatbesitz) umfasst 60 Briefe, die vorwiegend von Julius Dumont (1832–1904) oder seiner Frau Barbara, geb. Manstetten, geschrieben wurden. Sie hatten 1865 geheiratet und lebten zusammen im Rheinland, u.a. in Kalkar; Julius hatte Jura studiert und wurde später Notar. Die Briefe stammen aus den Jahren 1862–1866, der überwiegende Teil aus dem Sommer 1866, als Preußen gegen Österreich in den Krieg zieht. Von diesem Ereignis ist auch Julius betroffen, der als Seconde-Lieutenant in das 4. Westphälische Landwehrregiment Nr. 17 einberufen wird und in der Folge in Nord- und Westdeutschland für Preußen in den Krieg muss. In seinen Briefen nach Hause schildert er seine Quartiere und Verlegungen seiner Kompanie – von Kampfhandlungen ist kaum die Rede. Wichtiges Thema zu dieser Zeit ist für ihn auch die Geburt seines ersten Sohnes Franz, der am 26. Juli 1866 – in Abwesenheit von Julius – geboren wird. Von Barbara Manstetten sind leider nur zehn Briefe überliefert, die meisten davon aus den Jahren vor 1866.

Zu den Briefen

Die Edition

Das Briefkonvolut wird schrittweise erschlossen, transkibiert und – soweit es sinnvoll erscheint – kommentiert. Die Briefe werden dabei nach den Richtlinien der Text Encoding Initiative kodiert, genauer gesagt nach dem Basisformat des Deutschen Textarchivs. Als Eingabeumgebung wird ediarum verwendet. Aus den TEI-XML-Dateien wird über XSLT-Skripte die Webpräsentation generiert. Diese ist statisch angelegt, verwendet also keine Datenbank und kann so ohne Aufwand dauerhaft publiziert bleiben. Um trotzdem u.a. eine Volltextsuche zu gewährleisten, wird auf die Funktionalitäten des Webservices correspSearch zurück gegriffen.